Tischkicker leiser machen - die richtige Geräuschdämmung

Tischkicker leiser machen
 
Tischkicker spielen – das ist Geselligkeit und Kurzweil, geschaffen durch ein actiongeladenes Spiel auf kleinem Raum. Besonders viel Platz nimmt ein Tischkicker wirklich nicht ein, jedoch stellt sich oftmals ein anderes Problem: Das Spielen mit dem Selbigen ist sehr laut, insbesondere wenn Tore fallen, wenn der Ball gegen die Bande geschossen wird und vor allem dann, wenn die Freude über den Ausgleich besonders groß ist. Wie also den Tischkicker leiser machen, um den Frieden mit Nachbarn und oder Vermieter aufrecht zu erhalten? Es gibt ein paar Möglichkeiten, wenn auch die allermeisten Kompromisse erfordern.

 

Das Tor präparieren – Tischkicker leiser machen

Vor allem der „Knall“, wenn der Ball ins Tor befördert wird, stört unbeteiligte Dritte. Und in einem guten Match fallen viele Tore. Wer den Tischkicker leiser machen will, wenn ein Tor fällt, kann zu einem altbewährten Trick greifen. Beim Teppichhändler gibt es Teppichreste oft für kleines Geld oder sogar umsonst. Der Stoff wird zurechtgeschnitten und an den hinteren Bereich des Torraumes geklebt. Fällt nun ein Tor, bleibt das Aufprallgeräusch des Balls in den Torraum weitestgehend aus. Hier gilt, je dicker der Teppich, desto gedämpfter das Geräusch. Natürlich muss sich eingestanden werden, dass durch das Anbringen von Stoff der Torraum kleiner wird. So kann es also sein, dass durch diese Maßnahme der Ball leichter einfach wieder aus dem Tor heraushüpft – eine blöde Sache. Zumindest aber kann so ein Teil der lauten Geräuschkulisse eingeschränkt werden.

 

Der Ball muss nur rund sein

Die Geräusche beim Tischkicker spielen werden durch zwei Dinge verursacht. Durch den Ball, und dem Gegenstand, welcher darauf prallt. Es kann freilich nicht das ganze Spielfeld mit Stoff ausgekleidet werden, aber es gibt eine andere Möglichkeit, die beim Tischkicker leiser machen helfen kann: Der übliche Spielball wird einfach durch einen anderen, leiseren Spielball ausgetauscht. Vergleichbar ist diese Methode mit der beim Hallen- oder Straßenfussball, einen Softball zu verwenden. Softbälle tuen niemanden weh, zerbersten keine Fensterscheiben und sind leise. Beim Tischkicker spielen haben sich Bälle aus Kork als einigermaßen hinnehmbare Alternative bewährt. „Einigermaßen Hinnehmbar“ soll heißen: Der üblicherweise genutzte Ball ist natürlich schwerer als der Korkball. Die Schwere sorgt dafür, dass der Ball beim Tischkicker spielen nicht permanent das Stadion verlässt und eine gute Durchschlagskraft hat. Ein Korkball hat eine ganz andere Aerodynamik als der übliche Ball und hat eine erhöhte Chance, bei starken Schüssen das Spielfeld nicht durch das Tor zu verlassen. Aber: Nach einer gewissen Zeit hat man sich auch an diesen Ball gewöhnt, die Torfreude muss deshalb ja nicht ausbleiben und die Nachbarn geben Ruhe.

 

Kleine Tipps am Rande

Den Tischkicker leiser machen und den Spielspaß auf dem gleichen Level zu erhalten, ist gar nicht so einfach. Doch wer den Tischkicker leiser machen muss, braucht nicht immer nur Einschränkungen hinnehmen: Wer beispielsweise Torschüsse üben möchte, kann ganz einfach vor die Bande aufgeklappte Bücher stellen, mit dem Stoff im Torbereich ertönt dann höchstens ein Laut, wenn der Schütze mit der Spielfigur den Ball befördert. Zum Thema Stoff: Es ist auch möglich, die Spielfiguren an den kritischen Stellen mit dünnem Filz zu bekleben. Dünner Filz verändert die Spieleigenschaften nur minimal und dämpft das Geräusch enorm. Starkes Preis-Leistungsverhältnis. Manko: Mission „Tischkicker leiser machen“ ist damit erledigt, jedoch bedeutet dies 22 Spieler an je zwei Seiten mit kleinen, ausgeschnittenen Filzstücken zu bekleben. Dies wiederum verspricht Präzisionsarbeit und lässt sich schlecht rückgängig machen wenn der Filz einmal angebracht ist. Zur letzten Geräuschquelle kann den Fans des Tischkickers wohl die erfreulichste Nachricht mittgeteilt werden: Beim Torjubel sollte nicht gespart werden – Freude ist gesund und in einer Gruppe stärkt es das soziale Miteinander. Das müssen die Nachbarn nun mal einsehen!


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